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Erzbischof Sigismund von Schrattenbach hatte eine besondere Vorliebe für den Kirchenhügel, auf dem er sich zunächst eine Privatvilla bauen lassen wollte.
Er entschied sich dann aber doch für den Kirchenbau, den Baumeister Christian Glaner aus Werfen nach Plänen des hochfürstlichen Bauverwalters Wolfgang Hagenauer in den Jahren 1764 bis 1766 ausführte.

Die Böcksteiner Kirche ist mit viel Geschmack und großem Einfühlungs-
vermögen in die Landschaft gestellt.
Obwohl sie nur eine kleine Landkirche darstellt, überraschen die prächtigen Freskogemälde im Inneren sowie manches schöne Inventarstück.

Das Deckengemälde, darstellend die Ursprungsgeschichte des Gnadenbildes "Maria vom guten Rat von Genazzano", stammt von Johann Weiß aus Augsburg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg (1951-1952) wurde die Kirche generalüberholt und der Hochaltar von manchem störenden Beiwerk befreit.

Die Böcksteiner Kirche ist ein beliebter Wallfahrtsort, welcher alljährlich von vielen Gläubigen aufgesucht wird.

Sie ist wohl eines der schönsten Baudenkmäler von Gastein und wird mit Stolz als Barockjuwel bezeichnet.